Partial- und Totalprothesen für die Tympanoplastik

KURZ Partialprothesen weisen gegenüber herkömmlichen Prothesen eine Besonderheit auf: Sie imitieren die natürliche Ankopplung des Amboss-Steigbügel-Gelenkes. Bei der BELL-Prothese überträgt eine passgenaue, anatomisch geformte Glocke den Schall direkt auf die Gelenkfläche des Steigbügels, anstatt auf die Steigbügelschenkel. Die vorteilhafte Formgebung gab der BELL-Prothese ihren Namen (engl. Bell = Glocke).

Die Glocke gewährleistet einen sicheren Sitz auf dem Steigbügelköpfchen; ein Abrutschen ist unwahrscheinlich. Einzigartig sind die in der Glocke angebrachten Schlitze: Diese gewährleisten einen ausreichenden Platz für die Stapediussehne, ermöglichen eine Veränderung des Durchmessers der Glocke oder sogar das Aufsetzen der Prothese auf den Bogen des Steigbügels, sollte das Steigbügelköpfchen fehlen. Die CliP Partialprothese bietet darüber hinaus mit ihrem federnden Clip sowohl eine feste als auch standardisierte Ankopplung an den Steigbügel.

KURZ-Partialprothesen weisen gegenüber herkömmlichen Prothesen mit Schafthülsen einen weiteren entscheidenden Vorteil auf. Ihr Design erlaubt kürzeste Prothesenlängen, wie sie in einer Vielzahl der Fälle benötigt werden. So beginnen alle Partialprothesen mit einer funktionalen Länge (FL) von nur 0,75 mm.

KURZ-Totalprothesen (Aerial) sind in ihrer Formgebung außerordentlich filigran und ermöglichen dem Operateuer die Implantation auch bei sehr engen anatomischen Verhältnissen, wie sie häufig in der Nische des ovalen Fensters vorherrschen. Der lange, sehr schlanke Schaft assoziiert den Vergleich mit einer Antenne, die Totalprothesen werden daher AERIAL-Prothesen (engl. Aerial = Antenne) genannt.

Titan erlaubt in seiner von KURZ verwendeten Reinheit und Formgebung ein intraoperatives Anpassen der Prothesen durch einfaches Zurechtbiegen. Ein zeitsparender und vereinfachender Vorteil.

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